Bausteine für die gewaltfreie Schule Die Gewaltbereitschaft unter Kindern und Jugendlichen an deutschen Schulen ist groß. Gewalttätige Auseinandersetzungen, bewaffnete Schüler oder Mobbing gehören vielerorts zum traurigen Schulalltag. Mit einer Neuerscheinung auf dem Buchmarkt wollen die Herausgeber und Autoren Hartmut Balser, Walter Hölzer und Carlo Schulz gegen ein weit verbreitetes Phänomen vorgehen.
Unter dem Titel „Gewaltfreie Schule - Praxisbausteine Gewaltprävention für eine handlungs-orientierte Schulentwicklung“ legen sie ein Handbuch für Praktiker vor. Das Buch ist Ende August im LinkLuchterhand-Verlag in Köln erschienen. Statt das Schwarzer-Peter-Spiel zu spielen und nach dem Schuldigen an der Gewalt in der Schule zu fragen, können Schulgemeinden viele Verbesserungen durch gemeinsame Problemlösungen erreichen. Nur so stehen alle auf der Gewinnerseite. In elf Bausteinen bietet das Buch ... [
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Der Autor Carlo Schulz hat als Schüler die Bildungssysteme Hessens und Schleswig-Holsteins durchlaufen, in Hessen arbeitete er in mehr als 44 Dienstjahren als Lehrer, Schulleiter und Teil eines Staatlichen Schulamtes. Im Rahmen von EU-Projekten erhielt er Einblicke in die Schulsysteme Frankreichs, Griechenlands, Italiens, Polens, Sloweniens und Ungarns, als Leiter der Deutschen Schule Kopenhagen war er direkt eingebunden in das dänische Schulwesen und lernte die Vorteile der in Skandinavien so erfolgreich praktizierten "Folkeskole" = Vorschule vor Ort kennen.
Auf diesem Hintergrund beschäftigt sich Carlo Schulz in seiner Streitschrift mit dem dreigliedrigen deutschen Schulsytem, indem er es beschreibt und analysiert. Seine Erfahrungen und Analysen veranlassen ihn zu einem Plädoyer für eine für alle Schüler gemeinsame Schulzeit bis zur Klasse 9 bzw. 10 ... [
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Hartmut Balser
Medienkonsum spielt bei der Entstehung der Jugendgewalt eine zunehmende Rolle. Dies stellt die Schule oft vor nicht lösbare Probleme. Ohne Kooperation mit Eltern ist hier keine signifikante Änderung zu erwarten. Schulleiter haben eine wichtige Funktion, Lehrer und Eltern, Elternbeiräte und Klasseneltern für dieses Problem zu sensibilisieren. Ein gutes Mittel dazu ist das hier das vorgestellte Buch zur Lektüre und oder Diskussion vorzuschlagen. Das Buch führt in der Regel bei Eltern und Lehrern zu einem effektiveren Erziehungsverhalten. Dabei geht es nicht darum Medien zu verteufeln, sondern Kinder so zu stärken, dass sie Alternativen wahrnehmen können. ... [
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